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Interview mit Dr. med. vet. Andrea Berger
TIERARZTPRAXIS im Rank | Rankstrasse 29 | 5712 Beinwil am See                              Facebook Google Plus
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Seit   März   2018   ergänzen   Sie   das   Team   an   der   Rankstrasse in   Beinwil   am   See   als   Kleintierärztin.   Was   für   eine   Person ist Andrea Berger? Ich   bin   zuverlässig,   organisiert,   hilfsbereit.   Ich   liebe   meine Arbeit   als   Kleintierärztin,   bin   aber   auch   ein   Familienmensch und   verbringe   meine   Freizeit   gerne   mit   meinem   Mann   und meinen   Kindern   in   der   Natur.   Wenn   ich   Zeit   dazu   habe,   lese ich gerne ein gutes Buch und höre klassische Musik.   Was hat Sie dazu bewogen, Tiermedizin zu studieren?   Dank   eines   Bekannten   meines   Vaters,   der   als   Kleintierarzt arbeitete   und   unseren   Haustieren,   die   immer   wieder   einen Tierarzt   benötigten,   durfte   ich   schon   früh   Bekanntschaft   mit diesem   Beruf   machen.   Ich   konnte   schon   während   meiner Schulzeit     einige     Praktikumstage     in     einer     Kleintierpraxis machen    und    habe    mich    schon    damals    für    diesen    Beruf begeistern   können.   Über   einige   Umwege   bin   ich   dann   ins Studium    der    Tiermedizin    in    Bern    eingestiegen    und    habe diese   Wahl   bis   heute   nie   bereut.   Der   Beruf   ist   vielseitig,   birgt immer    wieder    Herausforderungen    und    bringt    einem    mit den verschiedensten Menschen in Kontakt. Ihre    Doktorarbeit    haben    Sie    zum    Thema    „Toxoplasma gondii:     Potenzielle     tierische     Infektionsquellen     in     der Schweiz“   verfasst.   Auf   welche   Fragen   haben   Sie   sich   darin konzentriert   und   was   ist   für   Sie   das   Spannende   an   diesem Thema? Das    Hauptaugenmerk    meiner    Doktorarbeit    liegt    bei    den Fleischproben      (Rind,      Schwein,      Schaf),      welche      auf      2 verschiedene    Arten    auf    das    Vorkommen    des    Einzellers Toxoplasma    gondii    untersucht    worden    sind.    Die    Studien haben   gezeigt,   dass   T.   gondii   bei   diesen   Tierarten   in   der Schweiz   sehr   weit   verbreitet   ist,   zum   Beispiel   sind   80%   der Auen   und   53%   der   Kühe   in   der   Schweiz   seropositiv,   d.h. hatten einmal Kontakt mit dem Parasiten. Ein   Nebenbereich   der   Doktorarbeit   beschäftigt   sich   mit   dem Vorkommen   von   T.   gondii   bei   den   Katzen.   Dies   ist   vor   allem spannend   für   schwangere   Frauen,   da   diese   immer   wieder damit   konfrontiert   werden,   dass   es   bei   Katzenkontakt   zu einer   Übertragung   kommen   könnte   mit   schwerwiegenden
Folgen   für   das   Ungeborene.   Da   hat   sich   zum   Glück   gezeigt, dass      nur      0.1%      der      Schweizer      Katzen      den      Erreger ausscheiden. Das   Spannende   an   der   Thematik   von   T.   gondii   ist,   dass   so viele   Tierarten   (Nutztiere   wie   auch   Heimtiere)   und   auch   der Mensch   involviert   sind,      und   dass   ich   auch   viele   Aspekte   aus mir     vorher     nicht     so     bekannten     Bereichen     wie     der Labortechnik,    der    Schlachtung,    der    Jagd    (Untersuch    von Wildschweinproben)   und   auch   der   Humanmedizin   kennen lernen durfte. Hat    ein    Tierarzt    eigentlich    auch    ein    Lieblingstier?    Und haben   Sie   in   der   Freizeit   überhaupt   noch   Zeit   und   Lust, sich mit Tieren zu beschäftigen?   Ein   eigentliches   Lieblingstier   habe   ich   nicht,   aber   ich   finde Katzen   immer   wieder   faszinierende   Tiere:   Sie   haben   sich einen   Platz   in   unseren   Häusern   und   Herzen   erobert,   bleiben aber    trotzdem    immer    noch    Wildtiere.    Wir    haben    auch    2 Familienkatzen,    die    uns    auch    immer    wieder    aufs    Neue verblüffen können. Ich   würde   auch   sehr   gerne   wieder   einen   Teil   meiner   Freizeit vermehrt    mit    Tieren    verbringen,    zum    Beispiel    mit    der Ausbildung   eines   Junghundes.   Im   Moment   fehlt   mir   dazu zwischen Familienzeit und Beruf aber leider die Zeit.   Wenn         man         Ihren         Lebenslauf         betrachtet,         scheinen        Sie     sich     insbesondere     auf     Kleintiere     spezialisiert     zu                      haben. Behandeln Sie auch Grosstiere? Ich    bin    im    Berner    Oberland    aufgewachsen,    wo    mich    die Landwirtschaft   und   die   Nutztierhaltung   von   Kindsbeinen   an geprägt   und   fasziniert   haben.   Die   Spezialisierung   hat   sich aus    der    Tatsache    ergeben,    dass    ich    nach    dem    Abschluss meiner   Dissertation   die   Möglichkeit   hatte,   ein   Internship   am TüZ   (Tierärztliches   Überweisungszentrum)   in   Tenniken   und darauffolgend   ein   Assistenz-Jahr   in   der   Tierklinik   Aarau   West zu   machen.   Anschliessend   habe   ich   dann   eine   Teilzeitstelle gesucht    und    bin    wieder    im    Kleintiersektor    gelandet.    Ich arbeite   sehr   gerne   auf   diesem   Gebiet,   kann   mir   aber   auch sehr      gut      vorstellen,      in      Zukunft      auch      wieder      im Grosstierbereich    tätig    zu    sein.    Im    Moment    behandle    ich keine Grosstiere.   Welche Ambitionen verfolgen Sie in den nächsten Jahren?    Ich   freue   mich,   ein   Teil   des   Teams   der   Tierarztpraxis   im   Rank zu     sein     und     somit     dazu     beitragen     zu     können,     die Kleintiersprechstunden       kompetent       zu       führen       und auszubauen.    Ich    hoffe    auch,    wieder    vermehrt    mit    den Aspekten   der   Grosstiermedizin   und   der   Landwirtschaft   in Berührung   zu   kommen.   Und   ich   freue   mich   darauf,   mich den   neuen   Herausforderungen   von   Tag   zu   Tag   zu   stellen und   somit   dazu   beizutragen,   dass   die   Tierarztpraxis   im   Rank in eine erfolgreiche Zukunft steuert!
Zur Person Andrea   Berger-Schoch   wurde   1980   in   Bern   geboren,   absolvierte   das   Gymnasium   in   Interlaken   und   studierte   Veterinärmedizin an   der   Universität   in   Bern.   Im   August   2008   beendete   sie   ihre   Dissertation   zum   Thema   „Toxoplasmose   in   der   Schweiz“   am Institut   für   Parasitologie,   Bern.   Anschliessend   folgte   ein   jähriges   Internship   am   TüZ   (tierärztliches   Überweisungszentrum)   in Tenniken   und   ein   FVH-Assistenzjahr   in   der   Tierklinik   Aarau   West.   Von   2011   bis   Anfang   2018   arbeitete   Andrea   Berger   als Kleintierärztin   in   der   Kleintierpraxis   4   Pfoten   in   Villmergen.   Ab   März   2018   ergänzt   sie   das   Team   der   Tierarzpraxis   im   Rank   als Kleintierärztin.   Ihre   Freizeit   verbringt   Andrea   Berger   meist   mit   ihrem   Mann   und   ihren   2   Kindern.   Zu   ihren   Hobbies   gehören Wandern, Lesen, Reisen, Skifahren und Schwimmen.
Interview mit Dr. med. vet. Andrea Berger
TIERARZTPRAXIS im Rank | Rankstrasse 29 | 5712 Beinwil am See Tierärzte: P. Hauri, S. Bata, B. Möller, A. Berger
Seit   März   2018   ergänzen   Sie   das   Team   an der    Rankstrasse    in    Beinwil    am    See    als Kleintierärztin.    Was    für    eine    Person    ist Andrea Berger? Ich    bin    zuverlässig,    organisiert,    hilfsbereit. Ich   liebe   meine   Arbeit   als   Kleintierärztin,   bin aber       auch       ein       Familienmensch       und verbringe   meine   Freizeit   gerne   mit   meinem Mann    und    meinen    Kindern    in    der    Natur. Wenn   ich   Zeit   dazu   habe,   lese   ich   gerne   ein gutes Buch und höre klassische Musik.   Was   hat   Sie   dazu   bewogen,   Tiermedizin   zu studieren?   Dank    eines    Bekannten    meines    Vaters,    der als     Kleintierarzt     arbeitete     und     unseren Haustieren,   die   immer   wieder   einen   Tierarzt benötigten,        durfte        ich        schon        früh Bekanntschaft    mit    diesem    Beruf    machen. Ich   konnte   schon   während   meiner   Schulzeit einige           Praktikumstage           in           einer Kleintierpraxis     machen     und     habe     mich schon    damals    für    diesen    Beruf    begeistern können.   Über   einige   Umwege   bin   ich   dann ins      Studium      der      Tiermedizin      in      Bern eingestiegen   und   habe   diese   Wahl   bis   heute nie    bereut.    Der    Beruf    ist    vielseitig,    birgt immer      wieder      Herausforderungen      und bringt     einem     mit     den     verschiedensten Menschen in Kontakt. Ihre    Doktorarbeit    haben    Sie    zum    Thema „Toxoplasma    gondii:    Potenzielle    tierische Infektionsquellen   in   der   Schweiz“   verfasst. Auf    welche    Fragen    haben    Sie    sich    darin konzentriert     und     was     ist     für     Sie     das Spannende an diesem Thema? Das    Hauptaugenmerk    meiner    Doktorarbeit liegt   bei   den   Fleischproben   (Rind,   Schwein, Schaf),   welche   auf   2   verschiedene   Arten   auf das   Vorkommen   des   Einzellers   Toxoplasma gondii   untersucht   worden   sind.   Die   Studien haben    gezeigt,    dass    T.    gondii    bei    diesen Tierarten   in   der   Schweiz   sehr   weit   verbreitet ist,   zum   Beispiel   sind   80%   der   Auen   und   53% der    Kühe    in    der    Schweiz    seropositiv,    d.h. hatten einmal Kontakt mit dem Parasiten. Ein        Nebenbereich        der        Doktorarbeit beschäftigt   sich   mit   dem   Vorkommen   von   T. gondii    bei    den    Katzen.    Dies    ist    vor    allem spannend   für   schwangere   Frauen,   da   diese immer    wieder    damit    konfrontiert    werden, dass      es      bei      Katzenkontakt      zu      einer Übertragung         kommen         könnte         mit schwerwiegenden          Folgen          für          das Ungeborene.   Da   hat   sich   zum   Glück   gezeigt, dass    nur    0.1%    der    Schweizer    Katzen    den Erreger ausscheiden. Das    Spannende    an    der    Thematik    von    T. gondii   ist,   dass   so   viele   Tierarten   (Nutztiere wie   auch   Heimtiere)   und   auch   der   Mensch involviert    sind,        und    dass    ich    auch    viele Aspekte   aus   mir   vorher   nicht   so   bekannten Bereichen      wie      der      Labortechnik,      der Schlachtung,      der      Jagd      (Untersuch      von Wildschweinproben)         und         auch         der Humanmedizin kennen lernen durfte. Hat      ein      Tierarzt      eigentlich      auch      ein Lieblingstier?   Und   haben   Sie   in   der   Freizeit überhaupt    noch    Zeit    und    Lust,    sich    mit Tieren zu beschäftigen?   Ein   eigentliches   Lieblingstier   habe   ich   nicht, aber      ich      finde      Katzen      immer      wieder faszinierende    Tiere:    Sie    haben    sich    einen Platz     in     unseren     Häusern     und     Herzen erobert,   bleiben   aber   trotzdem   immer   noch Wildtiere.   Wir   haben   auch   2   Familienkatzen, die     uns     auch     immer     wieder     aufs     Neue verblüffen können. Ich   würde   auch   sehr   gerne   wieder   einen   Teil meiner       Freizeit       vermehrt       mit       Tieren verbringen,   zum   Beispiel   mit   der   Ausbildung eines    Junghundes.    Im    Moment    fehlt    mir dazu   zwischen   Familienzeit   und   Beruf   aber leider die Zeit.   Wenn               man               Ihren               Lebenslauf            betrachtet,                  scheinen                  Sie      sich insbesondere   auf   Kleintiere   spezialisiert   zu              haben. Behandeln Sie auch Grosstiere? Ich   bin   im   Berner   Oberland   aufgewachsen, wo      mich      die      Landwirtschaft      und      die Nutztierhaltung   von   Kindsbeinen   an   geprägt und   fasziniert   haben.   Die   Spezialisierung   hat sich   aus   der   Tatsache   ergeben,   dass   ich   nach dem     Abschluss     meiner     Dissertation     die Möglichkeit    hatte,    ein    Internship    am    TüZ (Tierärztliches       Überweisungszentrum)       in Tenniken    und    darauffolgend    ein    Assistenz- Jahr   in   der   Tierklinik   Aarau   West   zu   machen. Anschliessend       habe       ich       dann       eine Teilzeitstelle    gesucht    und    bin    wieder    im Kleintiersektor    gelandet.    Ich    arbeite    sehr gerne    auf    diesem    Gebiet,    kann    mir    aber auch    sehr    gut    vorstellen,    in    Zukunft    auch wieder   im   Grosstierbereich   tätig   zu   sein.   Im Moment behandle ich keine Grosstiere.   Welche    Ambitionen    verfolgen    Sie    in    den nächsten Jahren?    Ich    freue    mich,    ein    Teil    des    Teams    der Tierarztpraxis    im    Rank    zu    sein    und    somit dazu         beitragen         zu         können,         die Kleintiersprechstunden         kompetent         zu führen    und    auszubauen.    Ich    hoffe    auch, wieder     vermehrt     mit     den     Aspekten     der Grosstiermedizin   und   der   Landwirtschaft   in Berührung   zu   kommen.   Und   ich   freue   mich darauf,   mich   den   neuen   Herausforderungen von   Tag   zu   Tag   zu   stellen   und   somit   dazu beizutragen,   dass   die   Tierarztpraxis   im   Rank in eine erfolgreiche Zukunft steuert!
Zur Person Andrea Berger-Schoch wurde 1980 in Bern geboren, absolvierte das Gymnasium in Interlaken und studierte Veterinärmedizin an der Universität in Bern. Im August 2008 beendete sie ihre Dissertation zum Thema „Toxoplasmose in der Schweiz“ am Institut für Parasitologie, Bern. Anschliessend folgte ein jähriges Internship am TüZ (tierärztliches Überweisungszentrum) in Tenniken und ein FVH-Assistenzjahr in der Tierklinik Aarau West. Von 2011 bis Anfang 2018 arbeitete Andrea Berger als Kleintierärztin in der Kleintierpraxis 4 Pfoten in Villmergen. Ab März 2018 ergänzt sie das Team der Tierarzpraxis im Rank als Kleintierärztin. Ihre Freizeit verbringt Andrea Berger meist mit ihrem Mann und ihren 2 Kindern. Zu ihren Hobbies gehören Wandern, Lesen, Reisen, Skifahren und Schwimmen.
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