• banner-katze
  • banner-lamm
  • banner-meerschweinchen
  • banner-mutterkuh
  • banner-pferd
  • banner-pferdhund
  • banner-schwein
  • banner-hund
Interview mit Dr. med. vet. Benjamin Möller
TIERARZTPRAXIS im Rank | Rankstrasse 29 | 5712 Beinwil am See                              Facebook Google Plus
zurück
Auf     Anfang     2017     ergänzen     Sie     das     Team     an     der Rankstrasse   in   Beinwil   am   See,   an   welcher   Sie   als   Klein- und   Grosstierarzt   tätig   sein   werden.   Was   für   eine   Person ist Benjamin Möller?   Naturverbunden,     engagiert,     herzlich,     manchmal     etwas ungeduldig und chaotisch...;-)   Was hat Sie dazu bewogen, Tiermedizin zu studieren?   Das   Interesse   für   die   Naturwissenschaften   und   die   Medizin wurde   mir   von   meinem   Vater,   der   Kinderarzt   ist,   vererbt.   Da ich   aber   viel   lieber   draussen   als   drinnen   bin,   sehr   gerne körperlich   arbeite   und   von   klein   auf   von   Tieren   fasziniert war,   bin   ich   nicht   in   die   Fusstapfen   meines   Vaters   getreten, sondern   habe   mich   für   die   Tiermedizin   mit   Schwerpunkt Grosstiere entschieden.   Ihre    Doktorarbeit    haben    Sie    zum    Thema    Reproduktion von   Wiederkäuern   verfasst.   Auf   welche   Fragen   haben   Sie sich   darin   konzentriert   und   was   ist   für   Sie   das   Spannende in der Reproduktion?   Der   grosse   Rahmen   war   der   Einfluss   von   Entzündungen,   wie zum     Beispiel     einer     Mastitis     (Euterentzündung)     auf     die Fruchtbarkeit   bei   Kühen.   Im   Speziellen   haben   wir   erforscht, welchen   Einfluss   ein   bestimmter,   von   Bakterien   gebildeter Giftstoff   auf   die   Progesteronbildung   im   Eierstock   der   Kuh hat.   Progesteron   ist   unter   anderem   verantwortlich   für   die Aufrechterhaltung             einer             Trächtigkeit.             Unter Laborbedingungen   konnten   wir   zeigen,   dass   dieser   Giftstoff eine    Reduktion    der    Progesteronbildung    und    somit    einen Abort auslösen kann.   Bei   der   Reproduktion   fasziniert   mich   die   gesamte   Kette   von der   Zyklusdiagnostik   über   die   Trächtigkeitsuntersuchung   bis zur    Geburtshilfe    und    zur    Behandlung    der    neugeborenen Jungtiere.   Auch   wenn   ich   es   schon   unzählige   male   miterlebt habe,    ist    es    für    mich    immer    noch    jedes    Mal    ein    kleines Wunder,    wenn    ich    4    Wochen    nach    einer    Besamung    das schlagende   Herz   eines   Kalbes   auf   dem   Ultraschallmonitor beobachten   kann   und   9.5   Monate   später   ein   Kalb   zur   Welt kommt,   das   meistens   innerhalb   kürzester   Zeit   aufsteht   und trinkt.    Wer   Benjamin   Möller   etwas   näher   kennt   weiss,   dass   er sich   auch   in   der   Freizeit   viel   mit   Tieren   beschäftigt.   Sie sollen angeblich eine ganze Tierherde besitzen.   Meine    Freundin    und    ich    halten    zusammen    eine    kleine Schafherde    mit    einem    Bock,    15    bis    20    Auen    und    einer
jahreszeitlich    schwankenden    Anzahl    von    Lämmern.    Das Lammfleisch      dient      teils      der      Selbstversorgung,      teils vermarkten wir es direkt ab Hof. Unser   Hunderudel   besteht   aus   einem   Jack   Russel   (Mogli) und   vier   Border   Collies   (Elias,   Amy,   George   und   Moss).   Mogli ist    bereits    16    Jahre    alt    und    pensioniert.    Elias,    Amy    und George   sind   alle   ausgebildete   Hütehunde   und   sehr   eifrige Mitarbeiter   bei   der   Schafzucht.   Sie   nehmen   von   Zeit   zu   Zeit auch   an   Hütehundewettkämpfen,   sogenannten   Trials,   teil. Moss   ist   unser   Jungspund,   wird   aber   auch   schon   bald   ein hervorragender     Hütehund     abgeben.     George     und     ich trainieren   zudem   regelmässig   Agility   und   nehmen   -   sofern es   neben   Arbeit   und   Schafbetreuung   möglich   ist   -   auch   an Turnieren   teil.   Der   Chef   der   ganzen   Truppe   ist   aber   Linus, unser Kater.   Hat ein Tierarzt eigentlich auch ein Lieblingstier?   Ich   finde   alle   Tiere   faszinierend.   Gewisse   Vorbehalte   habe ich   gegenüber   Schlangen...   (lacht).   Ganz   zuoberst   auf   der Hitliste stehen - wen wundertst - Hunde und Schafe.   Wenn   man   Ihren   Lebenslauf   betrachtet,   scheinen   Sie   sich insbesondere     auf     Grosstiere     spezialisiert     zu     haben. Behandeln Sie auch Haus- und Kleintiere?   Ja     -     auf     jeden     Fall!     Die     bisherige     Spezialisierung     auf Grosstiere    hat    sich    zu    einem    grossen    Teil    einfach    so ergeben   und   ist   keineswegs   durch   mangelndes   Interesse   an der Kleintiermedizin begründet. Bereits   als   Student   habe   ich   mehrere   Praktika   in   grossen Kleintierkliniken       gemacht.       Einerseits       war       ich       als Wochenenddiensthilfe                     im                     tierklinischen Überweisungszentrum,   TÜZ,   in   Tenniken   tätig,   andererseits machte   ich   mehrere   Praktika   in   der   Bessy's   Kleintierklinik   in Regensdorf,   wo   auch   meine   Freundin   Carmen   Hernandez längere    Zeit    als    Tiermedizinische    Praxisassistentin    (TPA) arbeitete.      Als      Assistenztierarzt      der      Tierklinik      24      in Staffelbach    habe    ich    gelegentlich    Kleintiersprechstunden und      Operationen      durchgeführt      und      vor      allem      im Notfalldienst auch komplexere Fälle aufgearbeitet.   Sie   sind   ein   Tierarzt,   der   trotz   seines   jungen   Alters   über ein   sehr   grosses   Fachwissen   verfügt.   Welche   Ambitionen verfolgen Sie in den nächsten Jahren?   Dank    meiner    Assistentenstelle    am    Tierspital    Zürich    -    bei welcher   neben   der   klinischen   Tätigkeit   auch   die   Forschung und     die     Lehre     (Besuch     von     Fortbildungen     und     die Ausbildung   von   Studenten)   sehr   wichtig   waren   -   habe   ich mir   tatsächlich   einen   anständigen   Rucksack   an   Fachwissen aneignen    können.    Dieses    möchte    ich    in    den    nächsten Jahren    vor    allem    in    der    Kleintierchirurgie    und    in    der Schweinemedizin weiter ausbauen. Meine      akademischen      Ambitionen      waren      mit      dem Abschliessen   des   Doktorats   erfüllt.   Mein   Fokus   liegt   daher in   den   nächsten   Jahren   ganz   klar   darin,   mich      möglichst schnell      und      gut      einzuarbeiten,      den      Kunden      einen hervorragenden      Service      zu      bieten      und      damit      die Tierarztpraxis    im    Rank    in    eine    erfolgreiche    Zukunft    zu führen.
Zur Person Benjamin   Möller   wurde   1986   geboren   und   studierte   bis   2011   Veterinärmedizin   an   der   Universität   Zürich.   Nach   Abschluss seiner   Doktorarbeit   im   Bereich   der   Wiederkäuerreproduktion   und   seiner   Tätigkeit   als   Assistenztierarzt   im   Departement   für Nutztiere   am   Tierspital   Zürich   wechselt   er   2014   in   die   Tierklinik   24   in   Staffelbach.   Benjamin   Möller   bildete   sich   stetig   weiter   und ist   Moderhinke-Kontrolltierarzt   beim   Beratungsdienst   für   kleine   Wiederkäufer   (BGK).   Ab   1.   Februar   2017   ist   Benjamin   Möller als   Klein-   und   Grosstierarzt   an   der   Tierarztpraxis   im   Rank   tätig.   Seine   Freizeit   verbringt   Benjamin   Möller   meist   gemeinsam   mit seiner   Partnerin   und   den   gemeinsamen   Tieren:   15   –   20   Zuchtauen   (Schafe),   5   Hunde   und   einem   Kater.   Dabei   trainiert   er   die Hunde auch als Hütehunde und im Agility.
Interview mit Dr. med. vet. B. Möller
TIERARZTPRAXIS im Rank | Rankstrasse 29 | 5712 Beinwil am See Tierärzte: P. Hauri, S. Bata, B. Möller, A. Berger
Auf Anfang 2017 ergänzen Sie das Team an der Rankstrasse in Beinwil am See, an welcher Sie als Klein- und Grosstierarzt tätig sein werden. Was für eine Person ist Benjamin Möller?   Naturverbunden, engagiert, herzlich, manchmal etwas ungeduldig und chaotisch...;-)   Was hat Sie dazu bewogen, Tiermedizin zu studieren?   Das Interesse für die Naturwissenschaften und die Medizin wurde mir von meinem Vater, der Kinderarzt ist, vererbt. Da ich aber viel lieber draussen als drinnen bin, sehr gerne körperlich arbeite und von klein auf von Tieren fasziniert war, bin ich nicht in die Fusstapfen meines Vaters getreten, sondern habe mich für die Tiermedizin mit Schwerpunkt Grosstiere entschieden.   Ihre Doktorarbeit haben Sie zum Thema Reproduktion von Wiederkäuern verfasst. Auf welche Fragen haben Sie sich darin konzentriert und was ist für Sie das Spannende in der Reproduktion?   Der grosse Rahmen war der Einfluss von Entzündungen, wie zum Beispiel einer Mastitis (Euterentzündung) auf die Fruchtbarkeit bei Kühen. Im Speziellen haben wir erforscht, welchen Einfluss ein bestimmter, von Bakterien gebildeter Giftstoff auf die Progesteronbildung im Eierstock der Kuh hat. Progesteron ist unter anderem verantwortlich für die Aufrechterhaltung einer Trächtigkeit. Unter Laborbedingungen konnten wir zeigen, dass dieser Giftstoff eine Reduktion der Progesteronbildung und somit einen Abort auslösen kann.   Bei der Reproduktion fasziniert mich die gesamte Kette von der Zyklusdiagnostik über die Trächtigkeitsuntersuchung bis zur Geburtshilfe und zur Behandlung der neugeborenen Jungtiere. Auch wenn ich es schon unzählige male miterlebt habe, ist es für mich immer noch jedes Mal ein kleines Wunder, wenn ich 4 Wochen nach einer Besamung das schlagende Herz eines Kalbes auf dem Ultraschallmonitor beobachten kann und 9.5 Monate später ein Kalb zur Welt kommt, das meistens innerhalb kürzester Zeit aufsteht und trinkt.    Wer Benjamin Möller etwas näher kennt weiss, dass er sich auch in der Freizeit viel mit Tieren beschäftigt. Sie sollen angeblich eine ganze Tierherde besitzen.   Meine Freundin und ich halten zusammen eine kleine Schafherde mit einem Bock, 15 bis 20 Auen und einer jahreszeitlich schwankenden Anzahl von Lämmern. Das Lammfleisch dient teils der Selbstversorgung, teils vermarkten wir es direkt ab Hof. Unser Hunderudel besteht aus einem Jack Russel (Mogli) und vier Border Collies (Elias, Amy, George und Moss). Mogli ist bereits 16 Jahre alt und pensioniert. Elias, Amy und George sind alle ausgebildete Hütehunde und sehr eifrige Mitarbeiter bei der Schafzucht. Sie nehmen von Zeit zu Zeit auch an Hütehundewettkämpfen, sogenannten Trials, teil. Moss ist unser Jungspund, wird aber auch schon bald ein hervorragender Hütehund abgeben. George und ich trainieren zudem regelmässig Agility und nehmen - sofern es neben Arbeit und Schafbetreuung möglich ist - auch an Turnieren teil. Der Chef der ganzen Truppe ist aber Linus, unser Kater.   Hat ein Tierarzt eigentlich auch ein Lieblingstier?   Ich finde alle Tiere faszinierend. Gewisse Vorbehalte habe ich gegenüber Schlangen... (lacht). Ganz zuoberst auf der Hitliste stehen - wen wundertst - Hunde und Schafe.   Wenn man Ihren Lebenslauf betrachtet, scheinen Sie sich insbesondere auf Grosstiere spezialisiert zu haben. Behandeln Sie auch Haus- und Kleintiere?   Ja - auf jeden Fall! Die bisherige Spezialisierung auf Grosstiere hat sich zu einem grossen Teil einfach so ergeben und ist keineswegs durch mangelndes Interesse an der Kleintiermedizin begründet. Bereits als Student habe ich mehrere Praktika in grossen Kleintierkliniken gemacht. Einerseits war ich als Wochenenddiensthilfe im tierklinischen Überweisungszentrum, TÜZ, in Tenniken tätig, andererseits machte ich mehrere Praktika in der Bessy's Kleintierklinik in Regensdorf, wo auch meine Freundin Carmen Hernandez längere Zeit als Tiermedizinische Praxisassistentin (TPA) arbeitete. Als Assistenztierarzt der Tierklinik 24 in Staffelbach habe ich gelegentlich Kleintiersprechstunden und Operationen durchgeführt und vor allem im Notfalldienst auch komplexere Fälle aufgearbeitet.   Sie sind ein Tierarzt, der trotz seines jungen Alters über ein sehr grosses Fachwissen verfügt. Welche Ambitionen verfolgen Sie in den nächsten Jahren?   Dank meiner Assistentenstelle am Tierspital Zürich - bei welcher neben der klinischen Tätigkeit auch die Forschung und die Lehre (Besuch von Fortbildungen und die Ausbildung von Studenten) sehr wichtig waren - habe ich mir tatsächlich einen anständigen Rucksack an Fachwissen aneignen können. Dieses möchte ich in den nächsten Jahren vor allem in der Kleintierchirurgie und in der Schweinemedizin weiter ausbauen. Meine akademischen Ambitionen waren mit dem Abschliessen des Doktorats erfüllt. Mein Fokus liegt daher in den nächsten Jahren ganz klar darin, mich  möglichst schnell und gut einzuarbeiten, den Kunden einen hervorragenden Service zu bieten und damit die Tierarztpraxis im Rank in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.
Zur Person Benjamin Möller wurde 1986 geboren und studierte bis 2011 Veterinärmedizin an der Universität Zürich. Nach Abschluss seiner Doktorarbeit im Bereich der Wiederkäuerreproduktion und seiner Tätigkeit als Assistenztierarzt im Departement für Nutztiere am Tierspital Zürich wechselt er 2014 in die Tierklinik 24 in Staffelbach. Benjamin Möller bildete sich stetig weiter und ist Moderhinke- Kontrolltierarzt beim Beratungsdienst für kleine Wiederkäufer (BGK). Ab 1. Februar 2017 ist Benjamin Möller als Klein- und Grosstierarzt an der Tierarztpraxis im Rank tätig. Seine Freizeit verbringt Benjamin Möller meist gemeinsam mit seiner Partnerin und den gemeinsamen Tieren: 15 – 20 Zuchtauen (Schafe), 5 Hunde und einem Kater. Dabei trainiert er die Hunde auch als Hütehunde und im Agility.
24 Stunden Notruf 062 771 88 00
24 Stunden Telefon: 062 771 88 00