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Interview mit Dr. med. vet. Peter Hauri
TIERARZTPRAXIS im Rank | Rankstrasse 29 | 5712 Beinwil am See                              Facebook Google Plus
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Peter   Hauri,   was   bewegt   Sie   dazu,   auch   heute   noch   jeden Tag   für   die   Tiere   und   deren   Wohl   im   Einsatz   zu   stehen? Haben   Sie   sich   bereits   einmal   überlegt,   in   den   Ruhestand zu gehen? Meine        ausgeprägte        fachliche        Neugier        und        die Herausforderung     eines     gesunden     Viehbestands     lassen keine    Gedanken    an    den    Ruhestand    aufkommen.    Zudem schätze ich die aktive Beziehung zum Bauernstand sehr. Als      Sohn      einer      Bauernfamilie      und      Tierarzt      mit jahrzehntelanger    Erfahrung    haben    Sie    die    Veränderung der      Landwirtschaft      miterlebt.      Wie      hat      sich      diese Entwicklung auf Ihre Arbeit als Tierarzt ausgewirkt?   In      den      letzten      20      Jahren      musste      die      Hälfte      der Milchviehbetriebe      aus      Rentabilitätsgründen      aufgeben. Früher   war   ein   Betrieb   mit   einer   Jahresleistung   von   100‘000 Litern   Milch   ein   Grossbetrieb   –   heute   kann   man   davon   nicht einmal    seinen    Lebensunterhalt    sicherstellen.    Durch    die zunehmende     Massentierhaltung     ist     der     Kontakt     zum Einzeltier verloren gegangen. Und   wie   hat   sich   die   Veterinärmedizin   in   den   letzten   50 Jahren verändert? Die      Behandlung      einzelner      Tiere,      insbesondere      bei Fruchtbarkeitsproblemen,     ist     seltener     geworden.     Indem man    die    Krankheiten    in    der    Herde    analysiert,    geht    man heute   den   Problemen   im   Bestand   mehr   prophylaktisch   auf den   Grund.   Die   richtige   Fütterung   und   die   Haltung   spielen dabei eine wichtige Rolle.
Wo   sehen   Sie   in   Zukunft   die   grössten   Herausforderungen für Tierärzte? Bei   den   Nutztieren   fordert   uns   die   von   Markt   aufgezwängte Massentierhaltung,              welche              eine              erhöhte Krankheitsanfälligkeit      verursacht.      Eine      weitere      grosse Herausforderung   für   Bauern   und   Tierärzte   ist   das   Tierwohl, welches   für   die   Gesundheit   eines   Tieres   enorm   wichtig   ist. Die   Herausforderung   bei   den   Kleintieren   liegt   insbesondere darin,   besser   als   das   vom   Tierhalter   mitgebrachte   Google Wissen zu sein (lacht). Als   Spezialist   für   orthopädische   Eingriffe   und   Operationen in    der    Veterinärmedizin    behandeln    Sie    auch    Tiere    aus dem   Ausland.   Welche   Eingriffe   führen   Sie   bei   diesen   weit gereisten Patienten durch?   Mein       Spezialgebiet       liegt       in       der       Behandlung       des sogenannten   Cauda-equina-Syndroms,   einem   Rückenleiden das    insbesondere    bei    grösseren    und    sportlichen    Hunden auftritt.      Lahmheit      und      Schmerzen      sind      die      Folge. Zusammen   mit   einem   Orthopäden   aus   der   Humanmedizin haben    wir    eine    neue    Operationstechnik    entwickelt.    Im Gegensatz    zu    anderen    Operationen,    bei    welchen    nur    die Nerven   freigelegt   werden,   stabilisieren   wir   das   Kreuzgelenk durch    das    Verschrauben    der    Facettengelenke.    Dass    einer der    behandelnden    Hunde    nach    dem    Eingriff    zweifacher Schweizermeister     geworden     ist,     unterstreicht     die     sehr hohen Erfolgsaussichten dieser Operationstechnik. Blicken   wir   noch   auf   die   Zukunft   der   Tierarztpraxis   an   der Rankstrasse.   Weshalb   erhält   diese   nach   19   Jahren   einen neuen Marktauftritt? Mit    dem    Wechsel    im    Ärzteteam    ist    der    richtige    Moment gekommen.    Anfang    2017    wird    Dr.    med.    vet.    Benjamin Möller    von    der    Tierklinik    24    zu    uns    stossen.    Mit    seinem Engagement   können   wir   unser   Behandlungsangebot   weiter ausbauen        und        spezialisieren.        Auch        eine        Tier- Physiotherapeutin    wird    unser    Team    ergänzen.    Der    neue Name   „Tierarztpraxis   im   Rank“   und   das   neue   Logo   sollen unsere   Wertvorstellungen   zum   Ausdruck   bringen.   Wir   sind fortschrittliche    und    bodenständige    Tierärzte,    denen    das Wohl     der     Tiere     und     eine     aktive     Beziehung     zu     den Tierhaltern wichtig sind.
Beiträge zu Peter Hauri Heilmittel für mehr Rendite Unterwegs mit dem Tierarzt zwischen Hightech-Ställen und Ländlicher Höfe Neue Züricher Zeitung vom 30. Januar 2016 | Download als PDF  | NZZ Online Artikel Zur Person Peter   Hauri   hat   sein   Tierarztstudium   an   der   Universität   Zürich   absolviert.   Nach   seiner   Dissertation   zum   Thema   Blutarmut   beim Ferkel,    Ausbildungen    in    Orthopädie    und    Chirurgie,    Mitglied    der    Arbeitsgemeinschaft    für    Osteosynthese    sowie    einem Aufenthalt   an   der   Michigan   State   University   bei   Prof.   Braden   war   er   Partner   der   Tierarztpraxen   in   Leimbach   und   der   Tierklinik Rupphübel   in   Beinwil   am   See.   Im   Jahr   1998   gründete   er   die   Tierarztpraxis   Rankstrasse,   welche   seit   dem   Jahr   2017   unter   dem Namen     Tierarztpraxis     im     Rank     geführt     wird.     Peter     Hauri     ist     Mitglied     der     Americ.Ass.of     Bovine     Practitioners     und Theriogenologists. Seine Freizeit verbringt er insbesondere mit Reiten, Wandern, Biken und Lesen.
Interview mit Dr. med. vet. Peter Hauri
TIERARZTPRAXIS im Rank | Rankstrasse 29 | 5712 Beinwil am See Tierärzte: P. Hauri, S. Bata, B. Möller, A. Berger
Peter Hauri, was bewegt Sie dazu, auch heute noch jeden Tag für die Tiere und deren Wohl im Einsatz zu stehen? Haben Sie sich bereits einmal überlegt, in den Ruhestand zu gehen? Meine ausgeprägte fachliche Neugier und die Herausforderung eines gesunden Viehbestands lassen keine Gedanken an den Ruhestand aufkommen. Zudem schätze ich die aktive Beziehung zum Bauernstand sehr. Als Sohn einer Bauernfamilie und Tierarzt mit jahrzehntelanger Erfahrung haben Sie die Veränderung der Landwirtschaft miterlebt. Wie hat sich diese Entwicklung auf Ihre Arbeit als Tierarzt ausgewirkt?   In den letzten 20 Jahren musste die Hälfte der Milchviehbetriebe aus Rentabilitätsgründen aufgeben. Früher war ein Betrieb mit einer Jahresleistung von 100‘000 Litern Milch ein Grossbetrieb – heute kann man davon nicht einmal seinen Lebensunterhalt sicherstellen. Durch die zunehmende Massentierhaltung ist der Kontakt zum Einzeltier verloren gegangen. Und wie hat sich die Veterinärmedizin in den letzten 50 Jahren verändert? Die Behandlung einzelner Tiere, insbesondere bei Fruchtbarkeitsproblemen, ist seltener geworden. Indem man die Krankheiten in der Herde analysiert, geht man heute den Problemen im Bestand mehr prophylaktisch auf den Grund. Die richtige Fütterung und die Haltung spielen dabei eine wichtige Rolle. Wo sehen Sie in Zukunft die grössten Herausforderungen für Tierärzte? Bei den Nutztieren fordert uns die von Markt aufgezwängte Massentierhaltung, welche eine erhöhte Krankheitsanfälligkeit verursacht. Eine weitere grosse Herausforderung für Bauern und Tierärzte ist das Tierwohl, welches für die Gesundheit eines Tieres enorm wichtig ist. Die Herausforderung bei den Kleintieren liegt insbesondere darin, besser als das vom Tierhalter mitgebrachte Google Wissen zu sein (lacht). Als Spezialist für orthopädische Eingriffe und Operationen in der Veterinärmedizin behandeln Sie auch Tiere aus dem Ausland. Welche Eingriffe führen Sie bei diesen weit gereisten Patienten durch?   Mein Spezialgebiet liegt in der Behandlung des sogenannten Cauda-equina-Syndroms, einem Rückenleiden das insbesondere bei grösseren und sportlichen Hunden auftritt. Lahmheit und Schmerzen sind die Folge. Zusammen mit einem Orthopäden aus der Humanmedizin haben wir eine neue Operationstechnik entwickelt. Im Gegensatz zu anderen Operationen, bei welchen nur die Nerven freigelegt werden, stabilisieren wir das Kreuzgelenk durch das Verschrauben der Facettengelenke. Dass einer der behandelnden Hunde nach dem Eingriff zweifacher Schweizermeister geworden ist, unterstreicht die sehr hohen Erfolgsaussichten dieser Operationstechnik. Blicken wir noch auf die Zukunft der Tierarztpraxis an der Rankstrasse. Weshalb erhält diese nach 19 Jahren einen neuen Marktauftritt? Mit dem Wechsel im Ärzteteam ist der richtige Moment gekommen. Anfang 2017 wird Dr. med. vet. Benjamin Möller von der Tierklinik 24 zu uns stossen. Mit seinem Engagement können wir unser Behandlungsangebot weiter ausbauen und spezialisieren. Auch eine Tier- Physiotherapeutin wird unser Team ergänzen. Der neue Name „Tierarztpraxis im Rank“ und das neue Logo sollen unsere Wertvorstellungen zum Ausdruck bringen. Wir sind fortschrittliche und bodenständige Tierärzte, denen das Wohl der Tiere und eine aktive Beziehung zu den Tierhaltern wichtig sind.
Beiträge mit Peter Hauri Heilmittel für mehr Rendite Unterwegs mit dem Tierarzt zwischen Hightech-Ställen und Ländlicher Höfe Neue Züricher Zeitung vom 30. Januar 2016 Download als PDF | NZZ Online Artikel Zur Person Peter Hauri hat sein Tierarztstudium an der Universität Zürich absolviert. Nach seiner Dissertation zum Thema Blutarmut beim Ferkel, Ausbildungen in Orthopädie und Chirurgie, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthese sowie einem Aufenthalt an der Michigan State University bei Prof. Braden war er Partner der Tierarztpraxen in Leimbach und der Tierklinik Rupphübel in Beinwil am See. Im Jahr 1998 gründete er die Tierarztpraxis Rankstrasse, welche seit dem Jahr 2017 unter dem Namen Tierarztpraxis im Rank geführt wird. Peter Hauri ist Mitglied der Americ.Ass.of Bovine Practitioners und Theriogenologists. Seine Freizeit verbringt er insbesondere mit Reiten, Wandern, Biken und Lesen.
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